Wie geht es weiter?

Mon, Feb 3, 2020 3-minute read

Inzwischen ist ja einige Zeit vergangen, daher mal einige Notizen dazu wie es bisher weitergegangen ist:

  • Inzwischen sind alle Bewohner eingezogen. Von den vertraglich verankerten 250€ pro Woche bei Überschreitung der Frist hat vermutlich kein einziger Miteigentümer auch nur einen Cent gesehen. Dabei wurde immer noch nicht fertig gebaut, die Außenanlagen sind immer noch nicht übergeben. Inzwischen wären das wohl ganz ordentliche Summen.

  • Positiv: Die neue Bauleiterin sorgt dafür, dass die Mängelbeseitigung weitestgehend gut verlaufen ist bis jetzt.

  • Die Fertigstellung der Außenanlagen ist noch nicht hergestellt. Wahrscheinlich wird es das auch nicht, da an einer Stelle ein Weg nicht wie vorgesehen gebaut werden kann. Einer wirklich kompetenten Firma wäre das vermutlich rechtzeitig aufgefallen oder man hätte entsprechend reagiert spätestens ab dem Moment als die Kunden mehrfach darauf hingewiesen haben (was zu einer frühen Phase des Projekts geschehen ist). Heinrich Hildmann jedoch hat gar nicht reagiert, versuchte einfach die Bebauung trotz besserem Wissen an die bestehenden Grenzen anzupassen und musste erneut von den Kunden darauf hingewiesen werden. Daraufhin schob man das Problem in den verschiedenen Gesellschaften hin- und her und sendete man eine Behinderungsanzeige (ist das nun höhere Gewalt?), die vermutlich auch ganz gelegen kam. Dadurch das sich das Ende der Bauzeit nun auf unbestimmte Zeit nach hinten verschiebt, gab es auch für den letzten Bauherren kein Argument mehr auf das Ende der regulären Bauzeit zu hoffen um die vertraglich verankerten Strafzahlungen zu erhalten. Der Status Quo steht nun schon seit fast 3 Monaten ohne das wir eine weitere Benachrichtigung erhalten haben.

  • Während zwischenzeitlich eifrig weiter gebaut und Mängel beseitigt wurden geht es inzwischen langsamer voran. Im neuen Jahr ist meiner Wahrnehmung nach noch nicht viel passiert und man fragt sich wann z.B. die Straßenlaternen fertig gebaut werden (Stangen stehen schon) oder besagte Probleme mit den Nachbarn gelöst werden. Aber der Bauträger hat sein Geld ja bereits erhalten, weil man dies von den Kunden bei der Übergabe erzwungen hat und hat so natürlich wenig Motivation weiterzubauen.

  • Interessanterweise haben wir auch an unserer Grenze festgestellt, dass möglicherweise an der Grenze falsch gebaut wurde. Ein Gartenhaus des Nachbars wurde über die Grenze gebaut und man hat die Verlängerung dieses Hauses offenbar als Grenze angenommen. Warum man das Grundstück ausmessen lässt und sich dann nicht an den ausgemessenen Grenzen orientiert ist mir ein Rätsel und man fragt sich, ob Absicht dahinter steckt.

Ich bin also mal gespannt, ob der Bauträger hier nochmal zu einem Ende kommen wird. Als Fazit kann man auf jeden Fall aber auch jetzt schon festhalten, dass die Firmen Traumhaus und Heinrich Hildmann hier keine zufriedenen Kunden hinterlassen haben.